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II / 17
   
   

24. Mai 2017
Mi
20:00

Karten € 15 und 10 erm.

  DREI ZWEI EINS NULL
Lichtungen für Kammerensemble und Stimme - Kompositionen von
B. A. Zimmermann, M.E. Keller, K. Saariaho, J.-P. Mittmann u.a., Text und Improvisation mit dem Ensemble Horizonte & Julia Wahren

Lichtungen für vier Instrumente und Stimme. Spiegelung im Raum: von oben nach unten, von rechts nach links. Spiegelung in der Zeit: Aus Vorwärts wird Rückwärts. Spiegelung im Inhalt: Wird aus Ja Nein – oder aus Sinn Unsinn? Für DREI ZWEI EINS NULL wählt das Ensemble Horizonte aus Detmold Werke der Neuen und auch der Alten Musik zum Phänomen Zeit: wie sie messbar vergeht und doch immer wieder ihr Tempo ändert. Wie sie unausweichlich fortschreitet – und ausnahmsweise scheinbar umkehrt. Oder gar endet. Die vier Instrumentalisten spielen Stücke u.a. von Bernd Alois Zimmermann, Max E. Keller, Kaija Saariaho und Jörg-Peter Mittmann, dem Gründer und Leiter des Ensembles. Zusammen mit der Münchner Stimmkünstlerin Julia Wahren machen sie komponierte, improvisierte, sprachlich verdichtete Visionen vom Verlauf der Wirklichkeit hörbar. Das Ensemble Horizonte widmet sich seit seiner Gründung 1990 vor allem der zeitgenössischen Musik, mit interdisziplinären Projekten steht es für musikalische Perfektion und Experimentierfreude.

Jörg-Peter Mittmann Oboe, Mareike Neumann Violine,
Maria Pache Viola, NIco Nesyba Violoncello,
Julia Wahren
Text & Stimme

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8. April 2017
Sa
14:00, 16:00, 18:00
20:30, 22:30


Karten € 10 und 7 erm.
(gültig für den ganzen Tag)

 

MGNM Musikfest 2017
das große Musikfest der Münchner Gesellschaft für Neue Musik mit unmittelbaren Klangerlebnissen, mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen, ein Konzertmarathon von nachmittags bis nachts

Die Münchner Gesellschaft für Neue Musik veranstaltet in diesem Jahr wieder einen Musikmarathon durch die Münchner Neue Musik Szene. Newcomer und bekannte Namen, Computerkompositionen und klassische Ensembles wechseln sich ab und zeigen für einen ganzen Tag in fünf Konzertblöcken die Bandbreite des Münchner Musikschaffens im Bereich der zeitgenössischen Musik. Werke von 27 Komponisten werden in über 300 Minuten Spielzeit von 50 Interpreten aufgeführt. In einem Late Night Improvisers Pool kommen abschließend Musiker und Komponisten zu einer gemeinsamen Improvisation zusammen.

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> Programmheft zum Download

   

6. April 2017
Do
20:00

Karten € 12 und 8 erm.


  Beyond Purcell
The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre & Live Elektronik / Henry Purcell, Achim C. Bornhöft, Orm Finnendal, Markus Roth, Stephan Marc Schneider, Alexander Strauch, Bernhard Weidner, Karlheiz Essl, Berhard Lang

Original – Bearbeitung – Verarbeitung: Ein außergewöhnlicher Liederabend im Spannungsfeld der Musik Purcells und deren Verarbeitung und Bearbeitung durch zeitgenössische Komponisten. Inspiriert von der kompositorischen Qualität und von der Seelenqualität des umfangreichen Werkes des großen Orpheus Britannicus, begeben sich die Komponisten des Abends auf einen musikalischen Grenzgang zwischen Renaissance und Moderne. Zu den neuen Stücken von Alexander Strauch und Bernhard Weidner gesellen sich Reflektionen von Markus Roth, Achim C. Bornhöft, Stephan Marc Schneider, Karlheinz Essl, Orm Finnendahl, Bernhard Lang, Johannes Öllinger und Adrian Pereyra. Musiker und Komponisten eint die geistige Auseinandersetzung mit der Musik Henry Purcells, die es schafft, direkt und unmittelbar mit dem Hörer zu kommunizieren und ihn anzurühren.

Susanne Barta Mezzosopran
Adrian Pereyra E-Gitarre und Live-Elektronik


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5. April 2017
Mi
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  Neues für Cello solo
Anja Lechner spielt zwei Uraufführungen der Komponisten Tõnu
Kõrvits aus Estland, Gheorghi Arnaoudov aus Bulgarien und andere Neue Musik für Violoncello solo.

Ganz Neues von Kõrvits und Arnaoudov, Neues von Mansurian und Silvestrov sowie Improvisationen von Anja Lechner stehen auf dem Programm des Konzerts. Die Cellosuiten von Bach und Britten als Vorbild hat der estnische Komponist Tõnu Kõrvits die Suite als Formgeber seines jüngsten Werkes gewählt. Seit über sechs Jahren verbindet Tõnu Kõrvits und Anja Lechner eine enge Zusammenarbeit. Mit ihr als Solistin erschien 2016 das Album Mirror mit Werken von Kõrvits für Cello, Chor und Streichorchester unter der Leitung von Tõnu Kaljuste. Die drei Sonette des bulgarischen Komponisten Gheorghi Arnaoudov basieren auf poetischen Texten von Michelangelo aus dem 16. Jahrhundert. Beide Werke sind Anja Lechner gewidmet, die sie in Anwesenheit der Komponisten an diesem Abend uraufführt. Neben der Klassischen und insbesondere der Neuen Musik, setzt sich die Cellistin auch mit anderen Stilrichtungen verschiedenster Kulturen auseinander. Ihre originären Projekte mit Musikergefährten wie dem Bandoneon-Meister Dino Saluzzi, dem Pianisten François Couturier, der Geigerin Patricia Kopatchinskaja oder dem Rosamunde Quartett sind bei ECM eingespielt. 

   
    I / 17    
   
5. März 2017
So
20:00

Karten € 12 und 8 erm.
  Traumlandschaft
Kompositionen zum Thema Traum und Nacht von Laura Konjetzky / vom Solowerk bis zum Sextett

Der Traum als Raum, als Klang, als Metapher. Die Nacht als Form, als Extrakt. Mich fasziniert die Veränderung der Wahrnehmung im Traum und in der Nacht, in meiner kompositorischen Arbeit erkläre ich diese andersartigen Sinneseindrücke als Realität, sagt Laura Konjetzky. Im Konzert „Traumlandschaft” erklingen Kompositionen aus den Jahren 2010 bis 2017, vom Solowerk bis zum Sextett. Gekrönt wird der Abend durch zwei Uraufführungen, ein Nocturne für Violine solo und ein neues Kammermusikstück. Werke wie „schatten im traum” für Klavier, Violoncello und Schlagzeug (2010), „Verwischte Spuren im düsteren Traum” für Violoncello und Klavier (2016), „Der durchgeschüttelte Traum” für Sopran, Mezzosopran, zwei Querflöten, E-Gitarre und Klavier (2016) kreieren unterschied-liche musikalische Traumlandschaften, begegnen Nocturnes für Klavier solo oder Nocturne 2 für Klavier und sprechenden Pianisten (2011).

Laura Konjetzky Klavier, Katharina Susanne Müller Violine,
Hans-Henning Ginzel Violoncello, Daan Wilms Schlagzeug, Verena Schmid Sopran, Florence Losseau Mezzosopran, Yuting Huang und Ivana Hick Querflöte. Claas Krause E-Gitarre

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Foto: Regina Heiland
   
4. März 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  DUO2KW expanding
Neues für Viola & Akkordeon von Ulrich Kreppein, Rolf
Riehm, Uroš Roijko und Fredrik Zeller

Das DUO2KW hat sich 2010 gegründet, Ausgangspunkt waren Konzerte mit Werken von Nicolaus A. Huber, Uroš Rojko und Rolf Riehm. Sofort hatten beide Musiker das Bedürfnis, mehr Programme mit Musik für Akkordeon und Viola zu spielen. Beide, Kai Wangler und Klaus-Peter Werani, sind tief in der deutschen Szene für Neue Musik verwurzelt und haben mit den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, Dirigenten und Ensembles gearbeitet. Nun erweitern sie das Repertoire für die spannende Besetzung, vergeben Kompositionsaufträge für die ungewöhnliche instrumentale Zusammensetzung und entwickeln ein eigenes Konzertformat für München: DUO2KW expanding. Das Konzert ist das erste der neuen Reihe.

Klaus-Peter Werani Viola, Kai Wangler Akkordeon

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Foto: Astrid Ackermann
   
2. März 2017
Do
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  Organisation und Dekonstruktion
Werke für Klavier solo / Günter Kochan, Charles Wuorinen,
Unsuk Chin, Bernhard Gander / Andreas Skouras

In seinem „Adagio” erwirkt Charles Wuorinen durch akkurate Organisation der kompositorischen Mittel eine (scheinbare) Dekonstruktion des Flusses, während Bernhard Gander in „Peter Parker” die Freiheit und Anarchie (im Dienste der Gesellschaft) der gleichnamigen Comic-Figur in Töne fasst. Günter Kochans nachgelassener und zur Uraufführung kommender Zyklus besticht durch seine Mischung aus distinguierter Tonsetzung und z.T. exzessivem Ausdruck. Die Etüden von Unsuk Chin stellen neue Maßstäbe der Klavier-technik auf, gleichsam als Steigerung der Etüden Ligetis. Andreas Skouras’ intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik spiegelt sich in der engen Zusammenarbeit mit vielen Komponisten, von denen die meisten Stücke für ihn schrieben oder ihm zur Uraufführung überließen. Das neue Konzert für Klavier solo entspricht ganz diesem der Gegenwart verpflichteten künstlerischen Ansatz.

Andreas Skouras Klavier

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27. Februar 2017
Rosenmontag
20:00


Karten € 12 und 8 erm.
  SAMMELSURIUM für Trompeten
Adriana Hölszky, Isabel Mundry, Peter Maxwell Davies, Benjamin Britten, James Tenney, Marc Sabat und Johannes X. Schachtner / Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer

Im Konzert "Sammelsrurium" ist die Trompete und all ihre Nebeninstrumente (von der Barock-Trompete über die Sopran-Posaune bis hin zu Vierteltoninstrumenten) in all ihrer Vielgestaltigkeit zu erleben. Das Programm vereint durchaus heterogene musikalische Sprachen. Es spannt den Bogen von Adriana Hölszky, Isabel Mundry und Marc Sabat zu Benjamin Britten und James Tenney, von Sir Peter Maxwell Davies und seinem ausschließlich für Naturtrompeten geschriebenen Werk – der britische Komponist starb im März letzten Jahres – zu dem spezifisch für die vier Interpreten konzipierten neuen Trompete(n)-Stück von Johannes X. Schachtner, das an diesem Abend uraufgeführt wird.

Matthew Sadler, Paul Hübner, Saleem Khan, Thilo Steinbauer
Trompeten

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24. Februar 2017
Fr
20:00


Karten € 15 und 10 erm
  Code modern #5 – À l’île de Gorée
Minas Borboudakis, Christina Athinodorou, Iannis Xenakis, Georges
Aperghis / Ensemble BlauerReiter / Leitung Armando Merino

Im fünften Konzert des Zyklus’ code modern widmen sich das Ensemble BlauerReiter und sein Gründer Armando Merino der griechischen Neuen Musik. Den Auftakt macht ein Blick auf einige der wichtigsten Werke des in München wirkenden Kreters Minas Borboudakis. Kompositionen der aus Zypern stammenden Christina Athinodorou, „Eτι” (2015) und „Olkàs” (2011), sind deutsche Erstaufführungen. „Fuzzy trio” (2006) des in Athen geborenen Georges Aperghis und das im Fokus des Programms stehende Werk von Iannis Xenakis „À l´île de Gorée” (1986) sind Münchner Erstaufführungen. Die senegalesische Insel Gorée war bis 1848 ein führender Markt für den internationalen Sklavenhandel. Das Stück ist eine Hommage an die einstigen Opfer wie Helden gleichermaßen, die sich brutal verschleppt in fremde Länder manchmal von den Bürden des Rassismus befreien konnten. Komplexe Rhythmen, scharfe Klänge, kontrastreiche Übergänge schaffen provokante Strukturen und kreieren einen plastischen Klangeindruck. Das Konzert wird von BR Klassik mitgeschnitten.

Ensemble BlauerReiter, Leitung Armando Merino
Andreas Skouras Cembalo

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22. Februar 2017
Mi
20:00


Karten € 15 und 10 erm.
  MKO songbook
Jörg Widmann, Iannis Xenakis, Mark Andre, Julia Wolfe /
Münchener Kammerorchester / Dirigent Baldur Brönnimann

Der Schweizer Baldur Brönnimann, Chefdirigent in Porto und bei der Basel Sinfonietta, leitet die fünfte Ausgabe des songbooks.  Zu hören sind gleich drei MKO-Auftragswerke, die längst auch von anderen Ensembles gespielt werden. Aus dem Jahr 1995 stammt Iannis Xenakis’ „Voile”, ein Fünfminüter, dessen knirschende Aggressivität nichts von seiner Radikalität eingebüßt hat. Viel introvertierter gibt sich Mark Andres „kar”, 2010 uraufgeführt. Der Titel der religiös inspirierten, bewusst die Grenzen des Hörbaren auslotenden Partitur bezieht sich auf das mittelhochdeutsche Wort für Klage oder Trauer. „Cruel Sister” (2005) wiederum ist Programmmusik mit Mitteln des Minimalismus: Die Amerikanerin Julia Wolfe greift darin eine altenglische Ballade auf. Gegen Ende ist das schaurige Lied zu hören, das zwei Spielleute zur Hochzeit der grausamen Schwester musizieren – auf dem zur Harfe umfunktionierten Brustbein der ermordeten guten Schwester. Kaum weniger heftig geht es in Jörg Widmanns „Jagd-Quartett” zu – einem ‘grimmigen Scherzo’, wie der Komponist sagt –, wenn die  hohen Streicher den Cellisten zum Sündenbock stempeln und gemeinsam über ihn herfallen.

Münchener Kammerorchester, Dirigent Baldur Brönnimann

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Foto: Florian Ganslmeier
   
20. Februar 2017
Mo
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
  dedicated to … Moritz Eggert
im Gespräch mit Johannes X. Schachtner / Neue Dichter Lieben /
Liat Himmelheber, Peter Schöne, Moritz Eggert

Die Gesprächskonzertreihe von Tonkünstler München im Schwere Reiter rückt Interpreten in den Fokus, denen Werke gewidmet sind. Diesmal steht Moritz Eggert als Pianist im Gespräch mit Johannes X. Schachtner im Mittelpunkt. Zur Aufführung kommen Lieder zu zeitgenössischen Texten komponiert von Cynthie van Eijden, Erhard Grosskopf, Gordon Kampe, Claus Kühnl, Arno Lücker, Ines Lütge, Enno Poppe, Markus Schmitt, Axel Singer, Alexander Strauch, Martin Tchiba, Bernhard Weidner, André Werner und Kay Westermann. Die Textautoren sind Herbert Asmodi, Wolfgang Bächler, Wilhelm Deinert, Ulrike Draesner, Gert Heidenreich, Andrea Heuser, Diana Kempff, Helmut Krausser, Michael Krüger, Michael Lentz, Dagmar Leupold, Matthias Politycki, SAID und Paul Wühr. Die Liedkompositionen sind Teil von „Neue Dichter Lieben Münchener Edition”, die im Rahmen des aDevantgarde-Festivals 2001 uraufgeführt wurden.

Liat Himmelheber Mezzosopran, Peter Schöne Bariton,
Moritz Eggert
Klavier

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Foto: Katharina Dubno
   
18. Februar 2017
Sa
20:00


Karten € 12 und 8 erm.*
 

Metal, Wood & Wire extended
Grenzen und Erweiterungen von Klang, Rhythmik und Struktur /
Ardhi Engl, Geoff Goodman und Sebi Tramontana, Bill Elgart

Die zwei Klangabenteurer Ardhi Engl & Geoff Goodman sind unterwegs mit Metal, Wood & Wire: Experimentelle Musik trifft auf intelligenten zeitgenössischen Jazz, klassische Gitarre auf selbstentwickelte Klangkörper. Ausgangspunkt und Trieb-feder des Duos ist der freie Dialog und die Erforschung seiner Möglichkeiten, Grenzen und Erweiterungen … Kommunikation über Klangfarben, rhythmische und melodische Strukturen, virtuos, witzig, frisch. Die extended Version holt zwei Weltklassemusiker der Improvisation mit ins Boot, die beide sowohl im Jazz als auch in neuer improvisierter Musik zu Hause sind. Es gilt speziell für diese Formation neue Konzepte und Strukturen zu entwickeln. In diesem Experiment begegnen sich die tief verwurzelte Jazztradition von Bill Elgarts kreativem Schlagzeugspiel und der elegant sensible Ton von Sebi Tramontanas frei inspirierter Posaune mit dem unverwechselbaren Klangvokabular von Metal, Wood & Wire – a musical story waiting to be told.

Ardhi Engl diverse instruments, Geoff Goodman guitar, loops, banjo
Sebi Tramontana trombone, Bill Elgart drums, percussion

> mehr Geoff Goodmann
> mehr Ardhi Engl

   

11. Februar 2017
Sa
20:00

Karten € 12 und 8 erm.*

 

Konzert musste wegen Krankeit leider ausfallen
Neuer Termin 6.4.2017

Beyond Purcell
The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre & Live Elektronik /
Henry Purcell, Achim C. Bornhöft, Orm Finnendal, Adrian Pereyra, Markus Roth, Stephan Marc Schneider, Alexander Strauch, Bernhard Weidner / Susanne Barta & Adrian Pereyra

Original – Bearbeitung – Verarbeitung: The Purcell Arrangements für Mezzosopran, E-Gitarre und Live-Elektronik. Ein außergewöhnlicher Liederabend im Spannungsfeld der Musik Purcells und deren Verarbeitung und Bearbeitung durch zeitgenössische Komponisten. Inspiriert von der kompositorischen Qualität und von der Seelenqualität des umfangreichen Werkes des großen Orpheus Britannicus, begeben sich die Komponisten des Abends auf einen musikalischen Grenzgang zwischen Renaissance und Moderne. Den Uraufführungen von Alexander Strauch, Achim C. Bornhöft, Bernhard Weidner und Orm Finnendahl gesellen sich Reflektionen von Markus Roth, Stephan Marc Schneider und Adrian Pereyra zu. Musiker und Komponisten eint die geistige Auseinandersetzung mit der Musik Henry Purcells, die es schafft, direkt und unmittelbar mit dem Hörer zu kommunizieren und ihn anzurühren.

Susanne Barta Mezzosopran
Adrian Pereyra E-Gitarre und Live-Elektronik

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10. Februar 2017
Fr
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
*
  Die Maske des roten Todes
Werke für Streichquartett & Harfe / E.T.A. Hoffmann, Ludwig van Beethoven, André Caplet / Philharmonisches Streichquartett, Teresa Zimmermann, Egbert Tholl / Münchner Philharmoniker OFF OFF

Das zweite Programm von Münchner Philharmoniker OFF OFF bringt am neuen Ort kammermusikalische Werke des frühen 19. und 20. Jahrhunderts. Auf E.T.A. Hoffmanns Quintett für Harfe und Streichquartett c-moll AV24, das zwischen 1804 und 1807 entstanden ist, folgt Ludwig van Beethovens 1809 komponiertes Streichquartett Es-Dur op. 74, das der Streicherpizzicati wegen als ‘Harfenquartett’ bezeichnet wird. Schlüsselwerk des Abends ist André Caplets „Conte fantastique”, ein Projekt, an dem der Komponist ab 1908 arbeitete und das er in verschiedenen Versionen für unterschiedliche Besetzungen komponierte. André Caplet ließ sich von Edgar Allan Poes phantastischer Erzählung „Die Maske des roten Todes” inspirieren, die dem Abend den Titel gibt. Die Komposition entstand um den 1. Weltkrieg herum, wie viel davor wie viel danach lässt sich nicht rekonstruieren. Nahm sie den Krieg voraus oder reflektiert sie Erlebtes – wie nah wie fern kam Krieg, kam Sterben damals, wie fern wie nah heute.

Philharmonisches Streichquartett:
Bernhard Metz
Violine, Clément Courtin Violine,
Konstantin Sellheim Viola, Manuel von der Nahmer Violoncello, Teresa Zimmermann Harfe, Egbert Tholl Sprecher

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7. Februar 2017
Di
20:00

Karten € 15 und 10 erm.
*
  risonanze nella notte
musica contemporanea italiana / Ferruccio Busoni, Luciano Berio, Salvatore Sciarrino, Ludovico Einaudi, Giovanni Sollima, Johannes Motschmann / Verena Usemann, Franziska Hölscher, Benedict Kloeckner, Richard Putz / ensemble risonanze erranti / Peter Tilling

Das ensemble risonanze erranti trifft sich mit Freunden und musiziert einen ‘italienischen Abend’, der die große zeitgenössische Musik des Nachbarlandes den Italien affinen Münchnern nahe und ins Bewusstsein rückt. Das Programm ist der Nacht gewidmet: Salvatore Sciarrinos mystische Extasen des ‘unendichen Schwarz’ treffen auf den Beginn der italienischen Moderne, Ferruccio Busonis Poem der Nacht. Auch Ludovico Einaudi, der bei Luciano Berio studierte, ist mit Nachtmusik vertreten – die italienische Moderne zwischen Komplexität und melodischer Verführung. Das magische Umherirren der Violine in Berios „Sequenza” folgt ebenso einer Traumlogik wie die virtuose Leichtigkeit des Seins bei Giovanni Sollima. Die Uraufführung eines Triptychons für Streicher, Schlagzeug, Harfe und Celesta des jungen Berliner Komponisten Johannes Motschmann – ein Grenzgänger der Genres auch er und enger Freund des Ensembles – vervollkommnet die deutsch-italienische Liaison.

ensemble risonanze erranti / Peter Tilling
und Verena Usemann Mezzosopran, Franziska HölscherVioline,
Benedict Kloeckner Violoncello, Richard Putz
Schlagzeug

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    Das Programm I/17 wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirk Oberbayern
 
   
       
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update 26.4.2017